Einige historische Berufbilder sind durch die zunehmende Automatisierung der Produktion fast vollständig von der Bildfläche verschwunden und eine ganze Reihe neuer Berufbilder neu entstanden. Wer hätte in den 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gedacht, dass es einmal die Berufsbilder Programmierer oder Mediendesigner geben würde? Viele Berufbilder haben sich auch im Laufe der Zeit durch den Ausbau der industriellen Produktion geändert. Während der Kürschner beispielsweise traditionell vom Gerben der Felle bis zum Einnähen des Mantelfutters alles selbst gemacht hat, wird das heute von mehreren verschiedenen Ausbildungen wie Gerber, Sortierer, Kürschner, Pelznäher und Staffierer ausgeführt.
Wer sich über die verschiedenen Berufbilder informieren möchte, kann einerseits zur Berufsberatung der Arbeitsämter marschieren und sich dort Broschüren holen, in denen alle in Deutschland angebotenen Ausbildungen enthalten sind oder die verschiedensten Praktika nutzen, mit denen den Schülern der oberen Klassen Gelegenheit gegeben wird, in die Betriebe hineinzuschnuppern und zu prüfen, ob sie für sich die richtige Richtung gewählt haben.
Auch Ferientätigkeiten sind eine gute Möglichkeit, die diversen Berufbilder unter die Lupe zu nehmen. Dafür gibt es meist sogar noch eine wenn auch geringe Entlohnung. Daneben bietet das Internet unzählige Möglichkeiten, sich berufliche Orientierungen zu holen. Viele Plattformen bieten Informationen über die Berufbilder an und bieten oft sogar weiterführende Links zu Betrieben, die diese Richtungen ausbilden.
