Ein besonderes Zeichen der Liebe, die Eltern gerade ihren neugeborenen Kindern gegenüber empfinden, sind Kosenamen aller Art.
Die ganze Familie hat für das Baby Namen parat, die mit dem eigentlichen Vornamen recht wenig zu tun haben. Die kleine Anna-Lena wird nur "Mäuschen" genannt, von ihrer Mutter, während der Vater vom kleinen Dominik nur zärtlich von seinem "Nickilein" spricht.
Diese Verniedlichungen und Spitznamen sind Ausdruck einer ganz tiefen Liebe zum Kind und verschwinden meistens mit zunehmendem Alter des Kindes. Spätestens, wenn das Kind es peinlich findet, von seiner Mutter im Supermarkt mit dem obligatorischen "Schätzchen" gerufen zu werden, endet die Zeit der liebevollen Namen, und der eigentliche Rufname kommt wieder zum Einsatz.
Gar zu sehr übertreiben sollte man es mit der Verwendung der Kosenamen ohnehin nicht. Viele Eltern oder auch Großeltern werden belächelt, wenn sie das Baby im Arm mit einer Anhäufung von verbalen Zärtlichkeiten geradezu überschütten; jedoch ist dies eine derer Sachen, die dem Kind am wenigsten schaden, weil sie wirklich ein Ausdruck für ein liebevolles Herz sind.
