Die Weihnachtswünsche der Kids werden immer größer

Die Weihnachtswünsche der Kids werden immer größer

Weihnachtswunschlisten werden schon längst nicht mehr so gewissenhaft geschrieben, liebevoll mit kleinen Bildchen versehen und an den Nikolaus oder den Weihnachtsmann adressiert. Weihnachtswünsche werden als schnöde Einkaufsliste an die Eltern formuliert, trocken und ohne weitere Emotionen.

Und die Wunschlisten bzw. die Positionen die auf so einer Wunschliste stehen werden immer teurer. Kinder und Jugendliche scheinen jedwede Realität zu dem Preis der Geschenke verloren zu haben. Insbesondere dann wenn sie dazu neigen dem Gruppenzwang an der Schule und dem Kindergarten zu erlegen, und wenn sie nicht wissen wie viel ihre Eltern tatsächlich für eine neue Markenhose oder Markenjacke arbeiten müssen.

Doch die Schuld einfach auf die Kids von Heute abzuschieben ist zu einfach, denn es ist eher als ein gesellschaftliches Problem zu betrachten. Und im Zuge dessen werden auch immer wieder Stimmen laut die Schuluniformen fordern, und zwar in der ganzen Republik. Damit wäre dann vielleicht ein Problem gelöst. Jedoch nicht das bereits angesprochene, dass Kinder immer mehr Positionen auf den Weihnachtswunschzettel schreiben ohne darüber den Kopf zu zerbrechen was diese Dinge wirklich kosten.

Ganz oben auf den Wunschzetteln der Kinder steht eine Playstation 3. Man hat zwar noch das Vorgängermodell im Kinderzimmer stehen, spielt kaum damit, aber einen neuen Staubfänger sollte man dann schon haben. Und mit der PSP geht es nicht viel anders. Der Wunsch eine PSP kaufen ist schnell ausgesprochen und auch mitunter lautstark geäußert. Doch Gedanken weiter macht sich keines der Kids. Deswegen sollte man das Gespräch mit den Kindern suchen, denn eine PSP ermöglicht meist kein anderes Geschenk mehr unter dem Weihnachtsbaum, eben weil das Budget erschöpft ist.