Wer besonderen Wert auf die genaue Uhrzeit legt, wird schnell auf diese Herrenuhren stoßen:
Funkuhren müssen nicht, wie sonst üblich, an einem kleinen Rädchen auf die richtige Zeit eingestellt werden. Einmal in Betrieb genommen, empfangen sie ein Funksignal und stellen sich durch einen kleinen Motor selbst auf die rechte Zeit.
Zudem überprüfen Funkuhren in regelmäßigen Abstand die angezeigte Uhrzeit mit dem Funksignal und korrigieren die angezeigte Uhrzeit nach Bedarf.
Mittlerweile nimmt diese Technik bloß noch einen kleinen Teil der Uhr ein. Es ist daher möglich, auch besonders kleine Funkarmbanduhren zu bauen.
Viele Länder haben, seitdem es die koordinierte Weltzeit gibt, eigene Institutionen mit der Bestimmung der gegenwärtigen, exakten Zeit beauftragt. Hierfür ist in Deutschland etwa die Physikalisch-Technische Bundesanstalt mit Sitz in Braunschweig verantwortlich.
Diese betreibt in Mainflingen bei Frankfurt am Main drei Atomuhren. Diese besonders genauen Uhren laufen unabhängig voneinander. Ihre Zeitangaben werden ständig miteinander abgeglichen. Das Ergebnis dieses Abgleichs ist die Basis für das Funksignal, welches nun per Funk ausgestrahlt und von kleinen Antennen im Inneren der Funkarmbanduhren empfangen wird.
Natürlich ist so auch die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit kein Problem mehr. Alles geschieht automatisch.
Elektrosmog muss der Träger einer Funkuhr übrigens nicht fürchten. Da die Uhr nur Empfänger, nie aber selbst Sender ist, kann sie bedenkenlos getragen werden.
Funkuhren werden sowohl als Männer- wie auch als Damenuhren gebaut. Auch gibt es sie als Digital- und Analoguhren. Da ihre besondere Funktionalität im Inneren liegt, unterscheiden sie sich optisch nicht von anderen Armbanduhren.
