Deutsche Rechtschreibung beachten

Seit das Internet unsere Kommunikation revolutioniert hat, wird dank zahlreicher Echtzeit-Kommunikationsmedien immer weniger Wert auf die gute alte Rechtschreibung gelegt. Jeder darf schreiben wie er gerade Lust hat, "man muss es ja nur verstehen!".

Spricht man jemanden auf seine Rechtschreib- oder Grammatikfehler an, so wird man oft negativ zurechtgewiesen und als Besserwisser hingestellt. Doch Rechtschreibung hat Sinn, auch wenn viele Menschen das nicht verstehen wollen. Manche Sätze ändern gar ihren Sinn, wenn man die Rechtschreibung nicht beachtet. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind anstrengend beim Lesen, da man länger überlegen muss, bis man einen Satz verstanden hat.

Ein häufiger Fehler ist der altbekannte dass/das-Fehler. Den gabs immer schon, auch als das "dass" noch "daß" hieß. Scheinbar ist seit der Rechtschreibreform das Ganze aber noch schlimmer geworden. Subjektiv ist heute dass/das öfters falsch, als richtig geschrieben. Wenn es wirklich mal richtig steht, dann ist es wohl oft einfach Zufall.

Ganz besonders bitter wird es, wenn solche Fehler schon in redaktionell aufbereiteten Artikeln auftauchen. Professionellen Redakteuren sollten solche Fehler wirklich nicht passieren. Sie werfen ein schlechtes Licht auf die gesamte Redaktion. Die Regeln zu dass und das sind eigentlich ja einfach, aber viele Menschen verstehen sie einfach nicht.

Insgesamt sollte sich jeder anstrengen, generell die deutsche Rechtschreibung einzuhalten und nicht "irgendwie" zu schreiben - auch in Zeiten von Chat, Softnachrichtendiensten und Facebook. Niemand ist perfekt und kleinere Fehler sind zu verzeihen. Irgendwo gibt es aber immer eine Schmerzgrenze