Wechsel in die private Krankenkasse

Immer mehr Menschen wechseln in eine private Krankenkasse. Im ersten Quartal 2011 wechselten mehr als 40.000 Bürger aus einer gesetzlichen in eine private Krankenkasse. Durch den großen Verlust an Mitgliedern fehlt es den gesetzlichen Krankenkassen häufig an Beitragseinnahmen. Dies bedeutet häufig, dass die Einführung eines Zusatzbeitrages häufig unausweichlich ist. Dies hat allerdings oft zur Folge, dass viele Mitglieder in eine Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag wechseln. Ein Teufelskreis.

Die privaten Krankenkassen jedoch profitieren von vereinfachten Wechselbedingungen, die mit der Einführung der Gesundheitsreform eingeführt wurden. Vor Einführung der Gesundheitsreform mussten Versicherte 3 Jahre lang die Versicherungspflichtgrenze überschreiten, um in die private Krankenkasse zu wechseln. Dieser Zeitraum wurde mit der Einführung im Januar 2010 auf 1 Jahr begrenzt.

Die meisten Neumitglieder in der privaten Krankenkasse landen häufig bei den Testsiegern der großen Finanz- und Testmagazine wie der Stiftung Warentest, Morgen & Morgen oder Assekurata. 2011 konnte die Debeka bisher die größten Zuwächse von 17.000 Neumitgliedern verzeichnen.

Ein Wechsel in die private Krankenkasse sollte dennoch gut überlegt sein. Eine unabhängige Beratung fördert häufig gute Ergebnisse zu Tage. Auch der Gang zu einer örtlichen Verbraucherzentrale kann bei der Suche nach der perfekten Krankenkasse helfen. Mithilfe eines Krankenkassenrechners lässt sich außerdem der optimale Tarif errechnen.