Im Gegensatz zu den Hölzern eignen sich die Eisen gerade für Schläge aus schwierigen Lagen wie dem Semi-Rough oder höherem Gras, da sie eine bessere Kontrolle des Golfballes bieten. Der Kopf des Schlägers hat die Form eines Trapezes und ist entweder geschmiedet oder gegossen. Geschmiedete Golfschläger sind auf Grund der manuellen Fertigung teurer als gegossene und sollen deshalb ein besseres Schlaggefühl bieten. Eingesetzt werden Eisen zumeist für Schläge mittellanger Distanzen von 70 bis 180 Metern. Der als Loft bezeichnete Neigungswinkel der Schlagfläche des Schlägerkopfes liegt üblicherweise zwischen 20 und 45 Grad. Die Länge der Schäfte von Eisen variiert zwischen 89 und 99 Zentimetern. Bei den Eisen unterscheidet man zwischen den Bauformen Cavity Backs und Blades. Cavity Backs verzeihen durch ihre Bauweise mehr Fehler beim Spielen der Bälle. Wer jedoch sein Spiel beispielsweise in Golfkursen auf Golfreisen verbessern möchte, greift zu Blades, da sie dem Golfer eine bessere Rückmeldung bei Fehlern und ihm damit die Gelegenheit geben, diese zu korrigieren. Die Eisen 3 bis 9 finden sich in den meisten Schlägersätzen, wobei die Zahl Auskunft darüber gibt, wie groß der Loft der Schlagfläche und die Schaftlänge des Golfschlägers ist. Schläger der Größe 1 und 2 sind in den letzten Jahren nahezu aus allen Schlägersets verschwunden. Auch das 3er-Eisen ist heute immer seltener in Golfschlägersätzen zu finden.
